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Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk.
Heute ist euch der Retter geboren worden. (Lukas 2,10.11) Ein größerer Elektronik-Konzern wirbt gerade mit dem Slogan „Weihnachten wird unterm Baum entschieden“. Die Werbeclips zeigen Menschen, die wegen der Geschenke fast ausflippen. Die Botschaft dahinter heißt: Wenn die Geschenke ankommen, dann ist Weihnachten. Dann ist „entschieden“, ob es ein gutes oder schlechtes Weihnachtsfest ist. Ob es ein „fröhliches Fest“ ist – wie man es sich gegenseitig manchmal wünscht. Das hängt von den Geschenken unterm Baum ab?! Natürlich handelt es sich hierbei um einen reißerischen Werbeslogan, der nicht unbedingt den Anspruch auf tiefgehende Wahrheit hat. Aber trotzdem greift er eine interessante Frage auf: wo wird Weihnachten entschieden? Was macht Weihnachten eigentlich zu Weihnachten? Wann ist es gelungen – schön – fröhlich? Den Hirten überbringt der Engel eine „Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk“: die Geburt von Jesus, dem Retter der Welt. Das war der Inhalt des ersten Weihnachtsfestes. Darüber können uns sollen die Hirten und alle Juden freuen. Inzwischen ist das schon 2000 Jahre her – aber die Botschaft ist immer noch die gleiche. Wir feiern Weihnachten, weil wir uns an die Geburt von Gott erinnern. Eine Geburtstagsfeier für Jesus. Warum eigentlich? – Ich würde so antworten: weil Gott aus der Unsichtbarkeit heraustritt und mir persönlich sagt, dass er mich liebt. Über diese Liebe freue ich mich jeden Tag – und besonders will ich daran und darüber an Weihnachten (nach)denken. Daran entscheidet sich für mich Weihnachten. Ich wünsche Ihnen gesegnete Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2012. Markus Kersten, Gemeinschaftspastor der Liebenzeller Gemeinschaft.
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